Ernährungsberatung

Andreas Wanke

Omega 3: Wirkung, Vorteile, Lebensmittel & Dosierung

20. November 2025 | Blog

Wenn es um gesunde Ernährung geht, stolperst du früher oder später über Omega 3. Vielleicht hast du schon gehört, dass diese Fettsäuren gut fürs Herz, fürs Gehirn oder für deine Leistungsfähigkeit sein sollen. Doch was bedeutet das genau? Und wie stellst du sicher, dass du genug davon bekommst?

In diesem umfassenden Guide erfährst du alles, was du wissen musst: einfach erklärt, wissenschaftlich fundiert und direkt anwendbar.

Omega-3 haltige Ernährung

Was ist Omega 3? Und wofür wird es im Körper benötigt?

Omega 3 ist eine Gruppe mehrfach ungesättigter Fettsäuren. Omega 3 ist extrem wichtig für deine Gesundheit, denn es gewährleistet, dass deine Zellen ihre Arbeit machen können.

Omega 3 ist Bestandteil deiner Zellmembranen, spielt bei der Signalübertragung deiner Nervenzellen eine Rolle und ist an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt.

Ohne ausreichend Omega 3 gerät dein Körper in eine fatale Dysbalance, die ihn in große Schwierigkeiten bringt und Körperprozesse gefährdet oder sogar lahmlegt.

 

Diese Art von Fettsäuren kann dein Körper nicht selbst herstellen. Deswegen nennt man Omega-3-Fettsäuren essentiell – du musst sie über deine Ernährung oder über Nahrungsergänzungsmittel aufnehmen.

Omega-3-Fettsäuren kommen sowohl in pflanzlichen als auch in tierischen Lebensmitteln vor, auch in vielen gesunden Ölen und Fetten.

 

Es gibt 3 zentrale Omega-3-Fettsäuren:

  • ALA (Alpha-Linolensäure): Pflanzliche Variante, z. B. aus Leinsamen, Chiasamen oder Walnüssen. ALA ist der Ausgangsstoff für EPA und DHA, allerdings kann dein Körper ALA nur zu einem kleinen Teil umwandeln.
  • EPA (Eicosapentaensäure): Vor allem in Meeresquellen wie Lachs, Hering oder Krill zu finden und für die Regulation von Entzündungen im Körper zuständig.
  • DHA (Docosahexaensäure): Ein zentraler Baustein für dein Gehirn und deine Augen. Ebenfalls hauptsächlich in Meereslebewesen und Algen enthalten.

Alle 3 Omega-3-Fettsäuren sind wichtig für deinen Körper und müssen über die Nahrung bzw. Nahrungsergänzung zugeführt werden.

Wie wirkt Omega 3 im Körper? Die wichtigsten Vorteile für deine Gesundheit

Omega 3 wird oft als „Superfett“ bezeichnet, und zwar deshalb, weil es im Vergleich zu vielen anderen Fetten außergewöhnlich positive Wirkungen auf deinen Körper hat. Abgesehen von spezifischen Auswirkungen auf verschiedene Körperregionen haben Omega-3-Fettsäuren entzündungshemmende, blutdrucksenkende und stoffwechselregulierende Effekte.

 

Omega 3 im Herz-Kreislauf-System

Omega-3-Fettsäuren stabilisieren den Blutfluss, da sie die Fließfähigkeit des Blutes unterstützen. Das kurbelt die Durchblutung und die Sauerstoffversorgung im Körper an und verringert das Risiko für Arteriosklerose, Schlafanfall und Thrombose. Die Omega-3-Arten EPA und DHA sind besonders wichtig für das Herz-Kreislauf-System.

Eine Studie, in der Risikopatienten mit hochdosiertem EPA behandelt wurden, ergab, dass das Risiko für schwerwiegende Herz-Kreislaufsymptome durch Supplementierung mit EPA um ein Vielfaches gesenkt werden kann.

 

Auswirkungen von Omega 3 im Gehirn: Demenz, Depression & ADHS

DHA ist mit einem Anteil von 40 % ein Grundbaustein deines Gehirns.

Es unterstützt normale Gehirnfunktionen und ist wichtig für Konzentration, Fokus und mentale Leistungsfähigkeit. Wenn ein Omega-3-Mangel vorliegt, unterstützt dies die Entwicklung von Demenz und Alzheimer, denn zu wenig DHA begünstigt die Schrumpfung des Gehirns sowie Gedächtnisverlust. Laut der Framingham-Studie senkt eine ausreichende Dosierung mit DHA das Risiko für Alzheimer um bis zu 47 %.

Auch bei ADHS-Patienten und Menschen mit Depressionen kann eine ausreichende Versorgung mit DHA Symptome wie Konzentrationsschwierigkeiten und Stimmungsschwankungen lindern. Zudem wirkt eine optimale Omega-3-Zufuhr stimmungsaufhellend.

 

Effekte von Omega 3 auf Diabetes

Eine gute Omega-3-Versorgung wirkt entzündungshemmend und begünstigt die Signalübertragung zwischen den Zellen. Folglich werden mehr Bindungsstellen für Insulin gebildet, die Insulinresistenz sinkt und der Blutzuckerspiegel stabilisiert sich. Das Risiko für die Erkrankung an Diabetes Typ 2 wird verringert.

Menschen, die bereits an Diabetes Typ 2 erkrankt sind, können durch hohe Omega-3-Gabe das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken.

 

Omega-3-Fettsäuren bei Entzündungsprozessen & Autoimmunerkrankungen

EPA und DHA regulieren die Entstehung von Eicosanoiden, das sind Moleküle, die entzündungsfördernd wirken (und vor allem durch einen zu hohen Omega-6-Spiegel gebildet werden). Dementsprechend hat Omega 3 positive Auswirkungen auf Autoimmunerkrankungen und kann Symptome wie z. B. Gelenkschmerzen und Hautläsionen lindern.

Eine Studie mit Patienten mit schubförmiger MS hat gezeigt, dass eine tägliche Dosis von 2g EPA/DHA den Entzündungsstoff MMP-9 um über 50 % gesunken hat. Somit profitieren auch Menschen mit Multipler Sklerose sehr stark von hochdosiertem Omega 3, da es die Angriffe auf das Nervensystem reduziert.

 

Omega 3 in Schwangerschaft & Stillzeit

DHA unterstützt die Entwicklung des Gehirns und der Augen bei Babys, sowohl im Mutterleib als auch in den ersten Lebensmonaten. Zudem kann eine ausreichende Omega-3-Versorgung das Risiko für eine Frühgeburt senken.

Stillende Mütter profitieren durch eine DHA-Dosis von 200 bis 300 mg pro Tag von einem gestärkten Herz-Kreislauf-System, weniger Entzündungsprozessen und einem geringeren Risiko für postpartale Depressionen.

Einfluss Omega-3 auf die Gesundheit

Omega-3-Lebensmittel: Die besten natürlichen Quellen für EPA, DHA & ALA

Viele Menschen nehmen viel zu wenig Omega 3 über die Ernährung auf. Dabei gibt es zahlreiche Quellen, die du ganz leicht in deinen Alltag einbauen kannst.

Hinweis: Achte bei der Zusammenstellung deiner Mahlzeiten darauf, welchen Energieverbrauch du hast, welche Nährstoffe du benötigst und passe deinen Speiseplan auf mögliche Unverträglichkeiten und individuelle Bedürfnisse an. Wenn du möchtest, helfe ich dir dabei. In meiner ganzheitlichen Ernährungsberatung erfährst du, wie dein optimierter Speiseplan aussehen sollte.

 

Tierische Omega-3-Quellen: Fisch, Meeresfrüchte & Algen

Diese Lebensmittel enthalten EPA und DHA direkt, also die Formen, die dein Körper am besten verwerten kann:

  • Lachs
  • Makrele
  • Hering
  • Sardinen
  • Krill
  • Algen (vegan, aber voller DHA)

 

Pflanzliche Omega-3-Quellen: Samen, Nüsse & Öle

Diese liefern ALA – super gesund, aber nur begrenzt umwandelbar:

  • Leinsamen & Leinöl
  • Chiasamen
  • Walnüsse
  • Hanfsamen
  • Rapsöl
Anteil Omega-3 in pflanzlichen Ölen

Weitere Lebensmittel mit viel Omega 3

  • ganze Nüsse, Ölsaaten und Ölfrüchte sind den isolierten Ölen daraus immer vorzuziehen – sie enthalten neben den fettigen Komponenten noch eine Fülle weiterer wichtiger Nähr- und Vitalstoffe sowie gesunde Ballaststoffe
  • reine Öle von Sonnenblumenöl bis Maiskeimöl solltest du meiden
  • Leinöl und Chiaöl haben ein herausragend gutes Omega-3-Omega-6-Verhältnis
  • weitere gute Öle: Rapsöl, Hanföl, Walnussöl und Olivenöl (aufgrund des hohen Anteils einfach ungesättigter Fettsäuren und vieler gesunder sekundärer Pflanzenstoffe)

 

Hinweis: Nüsse und Ölsaaten mit hohem Omega-6-Gehalt müssen nicht gestrichen werden, denn sie enthalten neben den fettigen Komponenten eine ganze Reihe wertvoller Inhaltsstoffe (Magnesium, Eisen, Zink, B-Vitamine, uvm.).

Omega-3-Gehalt in Mikroalgen und Fisch

Unterschied zwischen ALA und EPA/DHA in Lebensmitteln

Während ALA der Grundbaustein für EPA und DHA ist, liefern tierische Quellen die biologisch direkt wirksamen Varianten EPA und DHA. Beide spielen eine Rolle, aber sie erfüllen unterschiedliche Aufgaben im Körper.

Wie genau ALA zu EPA und DHA umgewandelt wird, hängt von unterschiedlichen Einflussfaktoren ab. Generell kann dein Körper nur geringe Mengen ALA in EPA und DHA umwandeln.

Einflussfaktoren Umwandlungsrate Omega-3 im Körper

Omega 3 vs. Omega 6: Warum das Fettsäure-Verhältnis so entscheidend ist

Viele Menschen konzentrieren sich ausschließlich auf ihre Omega-3-Zufuhr, doch genauso wichtig ist das Verhältnis zu Omega 6. Beide Fettsäuren sind essentiell für deinen Körper, aber sie erfüllen unterschiedliche Funktionen.

Das Problem: In der modernen Ernährung geraten Omega 3 und Omega 6 oft aus dem Gleichgewicht.

 

Warum Omega 3 und Omega 6 im richtigen Verhältnis stehen müssen

Omega 6 ist ebenfalls eine wichtige Fettsäuregruppe und kommt vor allem in diesen Lebensmitteln vor:

  • Sonnenblumenöl
  • Maisöl
  • Distelöl
  • Fertigprodukten
  • vielen tierischen Produkten

Diese Lebensmittel sind heute viel häufiger Teil unserer Ernährung als Omega-3-Quellen, und genau das bringt das System durcheinander.

Während Omega 3 Prozesse unterstützt, die für Balance im Körper stehen, sind Omega-6-Fettsäuren an Stoffwechselwegen beteiligt, die eine andere Rolle im Organismus spielen.

 

Die Hauptfunktionen von Omega 6 sind:

  • Regulation von Immunantwort und Heilung
  • Unterstützung der Blutgerinnung
  • Wachstum und Entwicklung von Nervensystem, Haut, Haare und Knochen
  • dient dem Körper als Energiequelle

Erst das richtige Verhältnis beider Fettsäuren sorgt dafür, dass die Mechanismen in deinem Körper reibungslos ablaufen können.

Tipp: In meiner ganzheitlichen Ernährungsberatung schauen wir gemeinsam, wie dein Ernährungsplan so gestaltet werden kann, dass Omega-6-haltige Lebensmittel reduziert und Omega-3-reiche Lebensmittel erhöht werden können.

 

Wie ein unausgeglichenes Omega-3-Omega-6-Verhältnis entstehen kann

In vielen westlichen Ernährungsweisen dominiert Omega 6 deutlich.

Unser Speiseplan unterscheidet sich immens von dem, den wir noch vor wenigen Jahrzehnten hatten. Während wir zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch deutlich mehr pflanzliche Lebensmittel konsumiert haben, überwiegen bei vielen Menschen heute einseitige Ernährung, viel Zucker und industriell hergestellte Lebensmittel.

 

Häufige Ursachen für ein unausgeglichenes Omega-3-Omega-6-Verhältnis sind:

  • viel Fast Food oder Fertiggerichte
  • häufige Verwendung von Omega-6-reichen Pflanzenölen wie z. B. Sonnenblumenöl
  • wenig Fisch, Algen oder Omega-3-reiche Lebensmittel
  • ein insgesamt unausgewogener Speiseplan

 

Das Ergebnis: Du nimmst viel mehr Omega 6 als Omega 3 zu dir, und genau das ist das Problem. Dein Körper bekommt Schwierigkeiten, all seine Prozesse reibungslos durchzuführen, wenn sich ein Ungleichgewicht eingestellt hat.

 

Welches Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6 wird empfohlen?

Während das Verhältnis früher natürlicherweise bei etwa 1:1 lag, liegt es heute oft bei 1:10 oder sogar 1:20. Viele Ernährungsexperten empfehlen, das Verhältnis wieder deutlich zu verbessern, und dafür die Omega-3-Aufnahme gezielt zu erhöhen.

So bringst du dein Omega-3-Omega-6-Verhältnis wieder ins Gleichgewicht und unterstützt deinen Körper dabei, dass er seine Arbeit gut machen kann.

 

Mit einfachen Maßnahmen kannst du für mehr Balance im Omega-3-Omega-6-Verhältnis sorgen:

  • Omega-6-reiche Öle (z. B. Sonnenblumenöl) durch Rapsöl oder Olivenöl ersetzen
  • regelmäßig fettreichen Fisch oder Algenprodukte essen
  • hochwertige Omega-3-Supplemente verwenden
  • Nüsse, Samen und unverarbeitete Lebensmittel integrieren
  • Fastfood und Fertiggerichte meiden

 

Das Ziel ist nicht, Omega 6 komplett zu vermeiden, sondern Omega 3 so zu erhöhen, dass beide Fettsäuren wieder harmonisch zusammenarbeiten.

Hinweis: Ein Verhältnis von 1:4 ist für deine Gesundheit optimal.

Omega-3-reiche Speisen für deinen Alltag

Welche Omega-3-Supplemente sind sinnvoll? Fischöl, Krillöl oder Algenöl?

Eine ausgewogene, gesunde Ernährung ist die Basis dafür, dass dein Körper all das bekommt, was er braucht.

Ergänzungen sind essenziell wichtig, wenn du wenig Fisch isst oder vegan lebst.. So kannst du deine Körperprozesse unterstützen, Krankheitssymptome wie z. B. Gelenkschmerzen lindern und das Risiko für Erkrankungen senken.

 

Fischöl: Klassiker unter den Omega-3-Präparaten

Fischöl liefert EPA und DHA in konzentrierter Form und ist meist gut verträglich. Die Qualität hängt jedoch stark von Reinheit, Herkunft und Verarbeitung ab.

Algenöl: Die vegane Alternative mit DHA & EPA

Algenöl ist rein pflanzlich und gleichzeitig reich an DHA und EPA. Das macht es zur perfekten Wahl für Veganer oder Menschen, die keinen Fisch mögen. Spirulina- und Chlorella-Tabletten enthalten zwar hohe Mengen ALA, aber kaum EPA und DHA.

Krillöl: Besonderheiten und Vorteile

Krillöl enthält Omega 3 in phospholipidgebundener Form und wird häufig für seine gute Verträglichkeit geschätzt. Die Aufnahme ist sogar noch besser als bei manchen Fischölen. Wenn du eine Schalentierallergie hast, solltest du Krill unbedingt meiden.

 

Woran du ein hochwertiges Omega-3-Produkt erkennst:

  • hohe Reinheit (sollte frei von Schwermetallen, PCB und Dioxinen sein)
  • niedrige Oxidationswerte
  • klare Angaben zu EPA- und DHA-Gehalt (der Anteil von EPA sollte höher sein)
  • nachhaltige Herkunft
  • schonende Verarbeitung
  • Zertifikate wie IFOS oder GOED, die Informationen zur Qualität geben

 

Wie viel Omega 3 brauchst du? Bedarf, Dosierung & wichtige Hinweise

Der Bedarf hängt stark von dir persönlich ab. Deine persönliche Ernährungsweise, körperliche Aktivität, berufliche Tätigkeit und Körperbau haben einen großen Einfluss darauf, wie viel Omega 3 du tatsächlich benötigst.

Faktoren, die deinen Omega-3-Bedarf beeinflussen:

  • Isst du regelmäßig Fisch?
  • Lebst du vegan oder vegetarisch bzw. folgst du sonst einer Diät?
  • Wie aktiv bist du?
  • Wie und wo lebst du (Umweltgifte)?
  • Wie alt bist du und welches Geschlecht hast du?
  • Hast du irgendwelche Erkrankungen?
  • In welcher Lebensphase befindest du dich (z. B. Schwangerschaft)?

 

Tipp: Viele hochwertige Produkte geben das EPA-DHA-Verhältnis an. Je nach Ziel, z. B. mentale Leistung, Herzgesundheit oder allgemeines Wohlbefinden, kann ein unterschiedliches Verhältnis sinnvoll sein.

Übrigens bringt es nicht, wenn du in unregelmäßigen Abständen große Mengen an Omega 3 aufnimmst. Regelmäßigkeit ist für deinen Körper viel gewinnbringender, da er dann permanent versorgt wird und das Omega 3 für seine Prozesse nutzen kann.

 

Omega 3 für verschiedene Zielgruppen: Sportler, Veganer, Kinder & ältere Menschen

Omega 3 ist für alle Menschen wichtig, aber nicht alle Quellen und jede Dosis passt zu jedem. Um die richtige Dosis zu ermitteln, sollten verschiedene Faktoren berücksichtigt werden.

 

Omega 3 für Veganer: Warum Algenöl entscheidend sein kann

Da pflanzliche Lebensmittel kaum EPA und DHA liefern, ist Algenöl für viele Veganer die beste Lösung. Eine tägliche Dosis von 1 g EPA und DHA begünstigt eine gute Omega-3-Versorgung.

 

Omega 3 für Sportler: Unterstützung für Regeneration & Fokus

Sportbeanspruchung fordert deinen Körper. Omega 3 kann verschiedene Prozesse unterstützen, die für Belastung und Erholung relevant sind. Je nach Ernährung ist eine Dosis von 250 bis 500 mg EPA und DHA für die tägliche Grundversorgung ausreichend. Je intensiver der Sport, desto höher sollte die Omega-3-Dosis sein. Triathleten benötigen bis zu 4 g pro Tag, um ihre körperliche Leistungsfähigkeit aufrechterhalten zu können.

 

Omega 3 für Kinder: Bedeutung für Entwicklung & Konzentration

Vor allem DHA spielt eine Rolle für die normale Gehirnentwicklung. Das Omega-3-Supplement sollte daher einen hohen DHA-Wert aufweisen. Kinder sollten ca. 200 mg Omega 3 (DHA) pro Tag aufnehmen.

 

Omega 3 für ältere Menschen

Gesunde ältere Menschen sollten (je nach Gewicht, Aktivität und Ernährung) ca. 250 bis 500 mg EPA und DHA pro Tag aufnehmen. Wenn Erkrankungen vorliegen, sollte die Dosis unter ärztlicher Aufsicht erhöht werden.

 

Omega-3-Mangel: Anzeichen, die du kennen solltest

Viele Menschen nehmen weniger Omega 3 auf, als ihr Körper braucht.

Typische Lebensstilfaktoren, die zu Omega-3-Mangel führen:

  • wenig Fisch oder Meeresalgen
  • hoher Konsum an Omega-6-reichen Lebensmitteln (Fertigprodukte mit Sonnenblumenöl)
  • stressiger Alltag
  • unausgewogene Ernährung oder spezielle Diät (z. B. vegane Ernährung ohne Supplementierung)
6 Anzeichen für Omega-3-Mangel

Das kann langfristig zu ernsthaften Omega-3-Mangelsymptomen führen:

  • Haut und Haare: trockenes, schuppiges Haar, Haarausfall, Risse an Lippen und Nagelhaut, Ekzeme
  • Gehirn und Nervensystem: Konzentrationsschwierigkeiten, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Ängste
  • Augen: trockene Augen und verschwommenes Sehen, Lichtempfindlichkeit
  • Herz-Kreislauf-System: schlechtes Cholesterinverhältnis, Herzrhythmusstörungen
  • Entzündungsneigung: lange Wundheilung, häufige Infektionen

 

Hinweis: Wenn du wissen willst, wie gut dein Körper aktuell mit Omega 3 versorgt ist, solltest du den RBC Omega-3-Index messen lassen. Dabei wird die Summe von EPA und DHA in den roten Blutkörperchen als Prozentsatz der Gesamtfettsäuren angegeben. Der Normwert liegt bei 4 bis 8 %. Werte unter 4 % weisen auf einen Omega-3-Mangel hin. Diese Messung kannst du in spezialisierten Labors durchführen lassen, oder als Omega-3-Selbsttest bequem von zuhause aus machen.

 

Mögliche Nebenwirkungen von Omega 3 & wie du sie vermeidest

Omega-3-Fettsäuren sind in der Regel gut verträglich, aber nicht jeder reagiert gleich.

Häufige Gründe für Verträglichkeitsprobleme

  • empfindlicher Magen
  • Allergien und Unverträglichkeiten (z. B. Krillölkonsum trotz Schalentierallergie)
  • minderwertige Öle
  • oxidiertes oder altes Öl

 

Ein ranziger Geruch oder bitterer Geschmack sind klare Warnsignale dafür, dass du dein Omega-3-Öl nicht mehr konsumieren solltest. Zudem solltest du mit deinem Arzt Rücksprache halten, wenn du Medikamente nimmst und mit einer Omega-3-Supplementierung beginnst.

Selbstverständlich solltest du das Öl nicht mehr nutzen, wenn das Haltbarkeitsdatum überschritten ist.

Für die optimale Lagerung deines Omega-3-Öls solltest du Folgendes beachten:

  • Lagere dein Öl bei 4 bis 10 °C (im Kühlschrank) und friere es nicht ein.
  • Verwende bestenfalls dunkle Flaschen und lagere das Öl sonnengeschützt.
  • Halte das Öl gut verschlossen und achte darauf, dass deine Flasche einen Tropf- oder Dosierverschluss hat.

 

Erfahrungsbericht: Warum ich Algenöl statt Fischöl empfehle

Als Ernährungsberater habe ich mich sehr ausgiebig mit verschiedenen Omega-3-Supplements beschäftigt, Vor- und Nachteile abgewogen und Fachliteratur recherchiert. Ich empfehle meinen Klientinnen und Klienten hochwertiges Algenöl und rate vom Verzehr von Fischöl ab.

 

4 Gründe, warum ich kein Fischöl empfehle:

  1. Gesundheitlicher Grund: Fisch enthält entweder hohe Mengen an Schwermetall- und Chemikalienbelastung oder Antibiotika, je nach Quelle, beides ist ungesund.
  2. Ökologischer Grund: Für die Zucht von Fischen zur Herstellung von Fischöl sind deutlich größere Eingriffe in die Ökosysteme notwendig als zur Herstellung von Algenöl.
  3. Ethischer Grund: Wenn es eine mindestens genauso gute Quelle zur Versorgung gibt (in diesem Fall Algen), muss kein Tier sterben.
  4. Effizienz und Preis: Fischaufzucht inkl. Entfernung von benannten Umweltbelastungen wirken negativ auf den Preis

Zur Gewinnung von EPA & DHA aus Fisch sind Mikroalgen als Nahrungsgrundlage unumgänglich notwendig. Aus diesem Grund ist es viel sinnvoller, gleich die Ausgangsquelle anzuzapfen.

Nahrungsergänzung Omega-3

Wie finde ich das passende Algenöl?

Generell empfehle ich Algenöl mit einem Verhältnis von EPA : DHA von 1:2. Zum einen wird EPA durch Eigensynthese deutlich mehr im Körper gebildet, zum anderen kann der Körper überschüssiges DHA relativ gut in EPA umwandeln. Einem Mangel an EPA kann somit aus beiden Richtungen entgegengewirkt werden.

Bei einer zu geringen DHA-Supplementierung über Nahrungsergänzungsmittel ist dies durch die Eigensynthese (aus EPA oder ALA) deutlich schwerer auszugleichen.

 

Tipp: Um das passende Algenöl zu finden, musst du wissen, welches EPA/DHA-Verhältnis du brauchst, und welche Funktionen es erfüllen soll. Wenn du mit dem Omega-3-Supplement deine Gehirnfunktionen unterstützen möchtest, sollte dein Öl viel DHA haben. Wenn du dein Hauptaugenmerk eher auf der Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems legst, brauchst du viel EPA.

 

Selbstverständlich solltest du auch auf die Qualität, mögliche Unverträglichkeiten und Zusatzstoffe achten. Beachte, dass Algenöl besonders anfällig für Oxidation ist.

 

Meine Empfehlung: Omega 3 von AHO inkl. Rabattcode

Ich empfehle meinen Klientinnen und Klienten ein ganz spezielles Algenöl, dessen Trägeröl aus gekeimten Leinsamen besteht. Leinöl selbst hat bereits ein hervorragendes Omega-3-Omega-6-Verhältnis von 3:1.

Die Rede ist natürlich von dem hochwertigen Omega 3 Öl von AHO: einem Öl, das von einem veganen Startup produziert wird, welches ihre lokalen Superfoods von Bio-Landwirten aus Deutschland bezieht.

 

Das AHO Omega 3 Öl ist aus mehreren Komponenten mit sehr gutem Omega-3-Profil zusammengesetzt und hat eine Haltbarkeit von mehr als 12 Wochen (übliche Supplements weisen bereits nach 2 Wochen einen ranzigen Geruch auf).

AHO Omega-3 Algenöl

Vorteile vom AHO Omega 3 Öl aus Mikroalgen

  • hat ein sehr gutes EPA/DHA-Verhältnis und wird durch unabhängige Labors überprüft
  • passt wunderbar zu Salaten, Bowls, Suppen und aufs Brot
  • hat einen geringen TOTOX-Wert von 1,5 (weist also extrem wenig Oxidation auf und ist dementsprechend frisch, gesund und hochwertig)
  • verfügt über 4500 mg ALA auf 10 ml aus gekeimten Leinsamen (das Öl hat also einen positiven Einfluss auf deine Herz-, Hirn-, und Nervengesundheit)
  • ist auch noch vegan, glutenfrei und wird in Recyclingglas abgefüllt
  • verfügt über einen angenehmen Geschmack mit einer Note von Zitrone
  • hat ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis, da die Vermarktung über Eigenwerbung oder Empfehlung durch Partner stattfindet

 

Das Beste: Du erhältst das hochwertige AHO Omega 3 Öl mit einem Rabatt von 10 %! Ich bin nämlich so begeistert von diesem Produkt, dass ich selbst Partner von diesem tollen Startup wurde. Dadurch kannst du ordentlich sparen, wenn du bei AHO einkaufst.

 

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Wie das geht?

Gib bei deiner nächsten Bestellung bei AHO einfach den Rabattcode „andreas10“ ein und schon bekommst du dein Algenöl auf Basis von gekeimtem Leinsamenöl mit einem Nachlass von 10 %.

Wenn du täglich 2 Teelöffel von diesem Öl zu dir nimmst, wird sich dein Omega-3-Omega-6-Verhältnis in Kürze harmonisieren.

 

Tipp: Um den Effekt dieses tollen Omega-3-Öls zu überprüfen, kannst du zu Beginn der Supplementierung einfach einen RBC Omega 3 Index Test machen lassen. Diesen gibt es für rund 50 bis 60 € (als Selbsttest oder durch eine Blutabnahme bei deinem Hausarzt). Nach ca. 2 bis 3 Monaten kannst du den Test einfach wiederholen. Je näher dein Omega-3-Anteil in Bezug zu allen Fettsäuren im Blut an einen Wert von 8 % annähert, desto besser.

FAQ: Die wichtigsten Fragen rund um Omega 3

Wie lange dauert es, bis Omega 3 wirkt?

Omega-3-Fettsäuren wirken nicht sofort, sondern bauen sich nach und nach im Körper auf. Entzündungshemmende Wirkungen zeigen sich meist nach 6 bis 8 Wochen, manchmal erst nach bis zu 3 Monaten. Auch Verbesserungen der Blutfettwerte, insbesondere der Triglyceride, treten typischerweise innerhalb von vier bis zwölf Wochen auf. Bei Stimmungsschwankungen, depressiven Symptomen oder Konzentrationsproblemen berichten viele Menschen nach 1 bis 2 Monaten von einer Veränderung, vor allem wenn der EPA-Anteil im Präparat höher ist.

Beschwerden an Gelenken, etwa bei entzündlichen Erkrankungen, brauchen oft etwas länger, hier kann es 8 bis 12 Wochen dauern, bis eine spürbare Erleichterung eintritt. Der Omega-3-Spiegel im Blut steigt ebenfalls nur langsam und erreicht erst nach 2 bis 4 Monaten einen stabilen Wert. Entscheidend für all diese Effekte ist die regelmäßige tägliche Einnahme und eine ausreichend hohe Menge an EPA und DHA.

 

Sind pflanzliche Quellen für eine optimale Omega-3-Versorgung ausreichend?

Pflanzliche Omega-3-Quellen wie Leinsamen, Chiasamen oder Walnüsse liefern hauptsächlich ALA, das der Körper jedoch nur sehr schlecht in die wirksamen Fettsäuren EPA und DHA umwandeln kann. Da weniger als 10 % zu EPA und meist unter 1 % zu DHA werden, reicht eine rein pflanzliche Versorgung in der Regel nicht aus, um den Körper optimal mit Omega-3 zu versorgen. Für eine zuverlässige Versorgung mit EPA und DHA sind Fisch oder, als vegane Alternative, Algenöl deutlich wirksamer.

 

Was ist besser – Fischöl, Krillöl oder Algenöl?

Fischöl, Krillöl und Algenöl liefern alle Omega-3, unterscheiden sich aber in Wirkung, Nachhaltigkeit, Verträglichkeit und Preis. Was „besser“ ist, hängt davon ab, worauf du Wert legst.

Fischöl liefert hohe Mengen an EPA und DHA zu einem relativ günstigen Preis und ist wissenschaftlich am besten untersucht. Es ist die klassische Wahl, hat aber manchmal einen fischigen Nachgeschmack und kann je nach Produkt Schadstoffe enthalten, wenn es nicht gut gereinigt wurde.

Krillöl enthält Omega-3 in phospholipidgebundener Form, was die Aufnahme etwas erleichtern kann. Außerdem enthält es Astaxanthin als natürliches Antioxidans. Allerdings liefert Krillöl deutlich geringere EPA/DHA-Mengen pro Kapsel und ist viel teurer. Wissenschaftlich ist der Vorteil gegenüber Fischöl bisher nicht klar belegt.

Algenöl ist die direkt pflanzliche Quelle für EPA und besonders DHA und wirkt genauso wie Fischöl, nur nachhaltiger und völlig frei von Meeresschadstoffen. Es ist die beste Wahl für Veganerinnen und Veganer oder Menschen, die Fisch meiden. Der einzige Nachteil ist der höhere Preis im Vergleich zu gutem Fischöl.